#16 Ascolta Akousmatische Hörstunde
Institut für Computermusik und Soundtechnologie / (ICST) Zurich University of the Arts
#16 ascolta Akousmatische Hörstunde

Experiment
- Donnerstag, 16. Oktober, 18:00
- Toni-Areal, Kompositionsstudio 3.D02, Ebene 3,
- Pfingstweidstrasse 96, Zürich
Freier Eintritt
Bei ICST haben wir ein Pilotprojekt gestartet, um den bestmöglichen und einfachen Zugang zu elektroakustischen Werken zu ermöglichen. Diese Idee leitet sich von den Schriften und Techniken von Michael Gerzon und seinem Team ab, dass B-Format in Ambisonics ideal dafür geeignet ist.
Ziel:
B-Format als Plattform für den Umgang mit immersivem Audio, nicht nur in Komposition/Produktion, sondern im Umgang mit bestehendem Repertoire.
- Interpretation
- Verarbeitung als immersives Audio
- Archivierung in B-Format
Vorteile:
- Ein Dateiformat, das “B-Format ambiX”, aus dem jedes andere gängige Format abgeleitet werden kann.
- Ein Dateiformat zur Archivierung zusammen mit Metadaten.
- Nicht abhängig von kurzfristigen kommerziellen Format-Hypes.
Experiment:
(Hörergebnisse)
Stereo-Tape-Kompositionen:
- Judy Klein (*1943): “The Wolves of Bays Mountain” für 2-Kanal-Tape (1998)
- Georg Katzer (1935-2019): “Aide-mémoire” für 2-Kanal-Tape (1983)
Quadrofonisch
- Jean-Claude Risset (1938-2016) “Songes” für 4-Kanal-Tape (1979)
Acht-Kanal
- Jonathan Harvey (1939-2012): “Mortus Plango, Vivos Voco” für acht-Kanal-Tape (1980)
- Verschiedene Versionen
Ambisonics UHJ
- Maurice Ravel “Pavane pour une Infante défunte”, Vlado Perlemuter, Klavier (Nimbus-Veröffentlichung in UHJ (2-Kanal/Stereo-kompatibel), 1977)
Ambisonics-Aufnahme (B-Format OA1)
- Ensemble peregrina in der Heiligkreuz, Binningen/Basel (2025)
Jedes Beispiel wird in drei verschiedenen Versionen präsentiert:
- Original-Format
- Ambisonics
- Ambisonics Hochskaliert mit ICST MultiDecoder
Präsentation: Johannes Schütt
©2025 ICST